Allgemein / Hotel
Die große Anlage bietet zahlreiche Appartments und ist in unterschiedliche Blöcke aufgeteilt. Es gibt ein separates Restaurant, die Rezeption, die Honolulu-Bar neben der Rezeption und eine Pool-Bar. Die Anlage ist groß, schätzungsweise aus den 80er Jahren. Überwiegend waren in der Anlage Franzosen, wenige Spanier, Engländer, Holländer, Deutsche und andere Nationalitäten. Hauptsächlich haben hier Familien ihren Urlaub verbracht. Es sind aber auch zahlreiche jüngere Leute und Paare anwesend, wenig ältere Leute. Vom Flughafen wurden wir mit dem Bus zum Hotel gebracht und auch wieder abgeholt.
Lage
Die Anlage liegt direkt an der Südküste der Insel. Einen *echten* Strand gibt es nicht. Bei der Alborada-Anlgae gibt es einen kleinen Strand. Im Atlantik kann man schwimmen, es ist aber recht kalt. Der Flughafen ist mit dem Auto ca. 10 Minuten entfernt. Hinter dem Alborada sind einige Geschäfte. Lebensmittel sind hier aber verhältnismäßig teuer. Ansonsten sind weitere zahlreiche Restaurants und Geschäfte vorhanden. Positiv:
Je nach Appartment ist der Blick auf das Meer direkt vom Zimmer oder Balkon aus möglich.
Die Felsen kann man herabsteigen und bis an das Wasser gehen. Es gibt auch einen kleinen Steg, von dem aus im Atlantik geschwommen und geangelt werden kann.
Eine Busanbindung ist direkt vor der Alborada-Anlage.
Service
Auskünfte und tatkräftige Hilfe wurde uns immer gegeben (z.B. Informationen zu Bussen, Taxi rufen, Handtücher wechseln etc.).
Das Personal ist durchweg freundlich gewesen. Von der Reinigungsfachkraft bis zum Kellner.
Das Personal an der Rezeption bemüht sich Deutsch zu sprechen (Englischkenntnise sind jedoch deulich vorteilhafter).
Abends gab es in der Honolulu-Bar immer Programm, das aber nur vereinzelt gut war.
Für Kinder (und auch Erwachsene) gab es täglich Programm. Tanzen zu bekannter Musik, Dart- und Tischtennisturniere, Luftpistolenschießen etc. Am Pool gab es einmal eine kleine Show. Kleiner Tipp: Sie machen grundsätzlich einen wesentlich besseren Eindruck, wenn Sie *ordentlich* gekleidet in das Restaurant gehen. Eigentlich ist diese Kleidung im Restaurant auch vorgeschrieben. Sie können sich auch mit nasser Badehose und Schlappen an einen Tisch setzen, dann wird sich das Personal aber nicht um Sie kümmern.
Gastronomie
Das Essen ist abwechslungsreich und qualitativ gut. Das Mittagessen ist verglichen mit Frühstück und Abendessen nicht ganz so gut. Es gibt immer einen *Stamm*, dazu gehören Salate, Fritten, Saucen. Dazu kommen dann unterschiedliche *Hauptspeisen*. Es gibt pro Mahlzeit in der Regel unterschiedliche Schweine- und Rindfleischspeisen, sowie Fisch.
Sie können sich bedienen, bis Sie satt sind. Das Büffet wird stets nachgefüllt und auf Sauberkeit geachtet.
Es gibt zahlreiche Getränke, die fast alle gut sind. Zum Frühstück gibt es auch Sekt und unterschiedliche Kaffees. Grundsätzlich sind alle Getränke eiskalt. Sie können im Restaurant aus Gläsern trinken und nach Bedarf nachholen. An der Poolbar gibt es Getränke nur in Kunststoffbechern, wenn sie die Bar verlassen wollen. Damit sollen Scherben im Poolbereich vermieden werden. Es gibt auch eine Handvoll Cocktails, die Sie bei All-In in beliebiger Menge verzehren können. Diese sind allerdings nicht sehr liebevoll zubereitet.
Abends können Sie in der Honolulu-Bar weitertrinken, ebenfalls aus Gläsern.
Das Restaurant ist groß, aber gemütlich. Es gibt Raucher- und Nichtraucherbreiche.
Benutzte Teller werden sofort abgeräumt, verlassene Tische sofort neu gedeckt (Bei vielen Gästen kommt das Personal nicht immer sofort nach).
Bei uns waren die Öffnungszeiten in der Regel deutlich länger als angegeben
Sport / Wellness
Hier gibt es nicht viel zu berichten. Die Pool-Anlage ist sauber, jedoch müssten die umgebenden Fliesen erneuert werden. Das Wasser ist sauber aber kein Süßwasser. Für Kinder gibt es einen kleinen Pool. Die Liegen am Pool waren während unseres Aufenthalts neu und ausreichend vorhanden. . In der Nähe gibt es laaut Plan noch eine Minigolf-Bahn, die wir aber nicht aufgesucht haben.
Zimmer
Unser Zimmer machte durchweg einen sehr guten Eindruck. Alles war sehr sauber, Möbel und EInrichtungen machen jedoch einen alten und abgenutzten Eindruck. Leider gab es keine Klima-Anlage, was sich natürlich besonders an heißen Tagen bei der Nachtruhe bemerkbar machte. Die Zimmer sind sehr groß, ausgestattet mit Küche, TV und Safe, für den man jedoch extra zahlt. Auf dem Balkon stehen Plastikmöbel. Einziges echtes Manko waren die Betten. Einfache Holzgestelle auf die Schaumstoffmatrazen gelegt wurden. Nicht sehr bequem, aber sie waren ganz neu und daher sauber. Vom Balkon aus hatten wie einen tollen Blick auf das Meer.
Preis Leistung / Fazit
Wer keine besonderen Ansprüche stellt ,kann hier einen ordentlich Urlaub machen. . Es lohnt sich ein Auto zu mieten, um die Insel zu erkunden. Am besten bucht man schon vorher per Internet, denn die Preise vor Ort sind wesentlich teurer. Die Reiseleitung war sehr nett und hilfsbereit.