Hotel Nilkreuzfahrt Von Luxor Bis Assuan

Gästemeinung: "Anders als gebucht (Queen Isis) wurde ich auf der Nile Crown unterg..."
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Hotelbewertungen zum Hotel Nilkreuzfahrt Von Luxor Bis Assuan im Überblick

Wer hat das Hotel gebucht?
Alleinreisende 100%
Altersstruktur
41-45 Jahre 100%
Besonders geeignet für
Alleinreisende
Hotel:
3,5
Zimmer:
4,0
Service:
4,7
Gastronomie:
4,8
Lage & Umgebung:
3,5
Sport & Unterhaltung:
4,0
Gesamteindruck:
4,0
Weiterempfehlung: 100% Bewertungsanzahl: 1
Gesamtbewertung:
4,1

Ausgewählte Hotelbewertungen zum Hotel Nilkreuzfahrt Von Luxor Bis Assuan

01.10.2010 Super Urlaub auf der Nile Crown Städtereise -
4,1
Allgemein / Hotel Anders als gebucht (Queen Isis) wurde ich auf der Nile Crown untergebracht. Die Nile Crown wird aber ebenfalls als 5 Sterne-Schiff bezeichnet, so dass hier die Unterschiede nicht allzu groß sein sollten. Das Schiff ist 74 m lang und besitzt 58 Kabinen, die auf das Oberdeck, Mitteldeck und Standarddeck verteilt sind. Über dem Oberdeck befindet sich das Sonnendeck. Ansonsten gibts auf dem Sonnendeck auch einen Pool, dessen Wasser in regelmäßigen Abständen erneuert wird. Im Heckbereich befindet sich unterhalb des Sonnendecks eine Bar, die von Planen überdacht ist. Hier läßt sich gut nach dem Mittagessen noch ein Espresso o.ä. aus einem Vollautomaten genießen. Den typischen türkischen Mocca gibts leider nicht an Bord. Natürlich kann man hier auch alle anderen Getränke, wie Bier, Wein oder Softdrinks erhalten. Im Vorderen Bereich befindet sich das Oberdeck, ein kleiner Fitnessraum mit Laufband und Fitnessrädern, der Masseur und ein Billard-Tisch. Im Stockwerk darunter sind vorne die Kabinen des Mitteldeck, ein Internet Café, eine kleine Boutique und im hinteren Bereich eine klimatisierte Bar, in der auch abends verschiedene Veranstaltungen abgehalten werden. Auf dem Standarddeck ist die Rezeption, ein Schmuckladen, der auch Postkarten und Bücher zu verschiedenen Tempeln anbietet, sowie im hinteren Bereich der Speisesaal. Vorne befinden sich wieder die Kabinen. Insgesamt ist das Schiff mit kleinen Einschränkungen sehr sauber. Bezahlt werden kann sowohl in ägyptischen Pfund als auch in Euro oder mit Kreditkarte. Am Anfang wird man mit den gleichzeitig Angereisten einem Tisch zugewiesen, an dem man normalerweise auch während der gesamten Reise bleibt. Die Gäste wechseln ansonsten fast an jeder Anlegestelle und die Nationalitäten sind vielfältig. Das Alter variiert zwischen 18 und 60, wobei ich den Durchschnitt auf ca. Anfang/Mitte 30 schätzen würde. Einige der Crewmitglieder sprechen deutsch, mit Englisch kommt man aber deutlich besser zurecht. Der Speisesaal wurde von allen Gästen in angemessener Strassen Kleidung besucht (keine Abendgarderobe, aber auch keine Badebekleidung). Kinder waren zu diesem Zeitpunkt keine an Bord, bis auf die letzten beiden Tage. Der Junge (ca. 8 Jahre) schien sich etwas zu langweilen, da es für Kinder auf dem Schiff meines Wissens nach keinerlei besondere Aktivitäten gab.
Lage Die Anlegestelle des Schiffs in Luxor ist in einer recht entlegenen Stelle. Ebenso in Edfu. In beiden Fällen wurde es uns untersagt das Schiff auf eigene Faust zu verlassen. Was mit Reisenden ist, die auf selbst auf Entdeckungtour gehen wollen, ohne das Standard-Ausflugsprogramm zu buchen, weiß ich nicht! Hier sollte man sich entsprechend vorher Erkundigen! In Assuan lag das Schiff recht zentral am Innenstadtbereich, so dass man das Schiff auch verlassen durfte, um zum nahegelegenen Basar oder zur Bank zu gehen. Die Anlegestelle in Assuan ist allerdings Abhängig von der Anzahl der vor Ort liegenden Schiffe! Die Transferzeit zum Flughafen in Luxor betrug etwa 20 Minuten. Taxis, Bus und Bahn habe ich weder in Luxor noch in Edfu an der Anlegestelle gesehen. Man ist hier insgesamt doch sehr abhängig vom Schiff und der gebuchten Reise.
Service Wie bereits erwähnt war fast die gesamte Crew immer sehr höflich, freundlich und hilfsbereit. Unser Tischkellner hat sich immer um die Getränke und unser Wohlbefinden gekümmert und wußte auch schon am zweiten Abend was man gerne zum Essen trinkt. Ebenso wußte auch der Mann an der Rezeption welchen Zimmerschlüssel man hat. Alle waren sehr aufmerksam, ohne aufdringlich zu wirken. Das Reinigungspersonal war ebenfalls sehr zuvorkommend und hat meist aus Handtüchern, Kissen und Kleidungstücken eine lustige Figur im Zimmer hinterlassen. Beschwerden habe ich keine mitbekommen. Nicht in Anspruch genommen habe ich die Wäscherei oder den Masseur. Während der Fahrt filmte auch ein Kameramann bei Ausflügen oder dem Leben an Bord und bot dann eine DVD an. Auch hier habe ich verzichtet, da nur sporadisch gefilmt wurde und auf der vorliegenden DVD mehr Filmmaterial von früheren Gästen war. Einige der Crew konnten deutsch (an Schlüsselpositionen), die meisten aber nur englisch. Bei Ausflügen, die ein frühes Aufstehen notwendig machten, wurde man sowohl persönlich durch Türklopfen, als auch telefonisch geweckt.
Gastronomie Wie schon erwähnt gibt es eine klimatisierte Bar im Mitteldeck, eine Aussen-Bar im Heckbereich auf dem Oberdeck, sowie den Speisesaal auf dem Standarddeck. Die Preise sind für ein schwimmendes Hotel angemessen: Dose Cola, Flasche Wasser (1,5 l) und Espresso kosten alle ca. 2 Euro, Flasche Bier (Stella) ca. 3 Euro. Bei Vollpansion wird die Getränkerechnung am Ende der Reise beglichen. Bei mir waren das nach einer Woche ca. 75 Euro. Wer Abends gerne mal etwas mehr zu sich nimmt oder auch den einen oder anderen Kurzen, sollte sich eventuell überlegen, ob er All-Inklusive bucht. Trinkgelder wurden übrigens bereits am ersten Tag pauschal vom Reiseleiter eingesammelt. Die Sauberkeit in allen Gastronomiebereichen war immer einwandfrei. Fast alle Angestellten waren immer sehr freundlich, höflich und hilfsbereit, ohne zu aufdringlich zu sein. Alle Speisen im Speisesaal wurden als Buffet angeboten. Zum Frühstück gab es immer Toast, Brot, Brötchen, Croissants und kleine Gebäckteilchen. Als Aufstrich verschiedene Käse und Marmeladen (kein Nutella!), sowie Wurst. Eier in jeglicher Form konnte man in der Auslage finden oder sich frisch zubereiten lassen. Zu trinken gab es Tee und Kaffee. Mittags und Abends gab es jeweils eine Suppe, verschiedene Salate (auf die ich meist aufgrund der Empfehlung nichts ungekochtes zu essen verzichtet habe), Fisch, Fleisch, Kartoffeln, Reis und gekochtes Gemüse. Zusätzlich gab es meist noch ein frisch zubereitetes Pfannengericht oder Pasteten. Alle Gerichte hatten einen leicht ägyptischen Touch, ohne aber den europäischen Gaumen zu sehr zu verwirren. Darüber hinaus gab es meist noch Nudeln mit Tomaten- bzw. Bolonesesoße, auf die ich jedoch vezichtet habe. Ich fand alle Gerichte sehr lecker, von guter Qualität und in aussreichender Menge vorhanden. Meines Wissens nach wurden auch alle Speisen direkt an Bord zubereitet. Für Vegetarier gab es jedoch nur eine sehr beschränkte Auswahl. Als Nachtisch konnte man sich bei frischem Obst, Pudding oder kleinen Kuchenstücken bedienen. Insgesamt ist es zwar ein kleines aber gutes Buffet gewesen. Die Atmosphäre war sehr freundlich und familiär. Zum Geburtstag wurde dem Geburtstagskind z.B. Abends von der Restaurant-Crew ein Ständchen gesungen und eine kleine Torte überreicht. Sehr nett! Eine Kleiderordnung wurde nicht konkret vorgeschrieben, jedoch waren alle Gäste immer angemessen gekleidet ohne zu overdressed zu sein.
Sport / Wellness Es gab zwar einen Fitnessraum und die Geräte machten auch einen relativ modernen Eindruck, jedoch beschränkten diese sich jedoch rein auf laufen (Laufband) oder Radfahren (Fitnessräder). Auf dem Sonnendeck gibt es zahlreiche Liegen, die jedoch schon etwas älter sind und mal erneuert werden könnten. Ebenso wäre es angenehmer, wenn mehr Liegen unter Sonnenschutz Platz fänden, da diese meist schon am frühen Morgen reserviert wurden. Der Pool war sauber, zum schwimmen aber zu klein. Für eine Abkühlung zwischen dem Sonnenbaden aber aussreichend. Weiterhin standen zur Unterhaltung eine Tischtennisplatte und ein Billard-Tisch zur Verfügung. Diese wurden jedoch nicht genutzt, genausowenig wie das Internet-Café oder der Masseur. Die Abendveranstaltungen wurden von mir nur einmal besucht. Hier wurde unter dem Namen "Nubischer Abend" ein Bauchtanz, sowie ein Derwischtanz dargeboten. Zu empfehlen. Den ägyptischen Abend mit Verkleidung und Animation (typische Partyspielchen, wie Orange ohne Hände weiterreichen usw.) hab ich bewußt komplett sausen lassen. Da saß ich lieber an Deck und hab mir das Leben auf der Strasse angeschaut, aber wer es mag...
Zimmer Alle Kabinen sind Aussenkabinen. Gebucht hatte ich eine Einzelkabine, bekommen habe ich eine Doppelkabine mit zwei Einzelbetten im vorderen Bereich auf dem Standarddeck. Die Kabine war recht groß und mit ansprechendem Mobiliar ausgestattet. Für mich alleine hat der Stauraum vollkommen ausgereicht, für zwei Personen könnte es wohl aber etwas knapp werden. Weitere Ausstattung sind Telefon, Kühlschrank, TV, Safe (kostenlos) und Klimaanlage. Tip: Die Klimaanlage tagsüber laufen lassen und vor dem zu Bett gehen ausschalten, sonst ist es über Nacht etwas kühl. Die Fenster sind komplett mit Vorhängen verhangen, die man auch nicht aufmachen kann. Wenn man mal dahinter schaut, merkt man auch warum: Sie halten die Hitze fern. Geräusche von aussen (bei An- oder Ablegemanövern) oder innen (Wecken von anderen Gästen oder Teleonklingeln) sind leider recht deutlich zu vernehmen. Motorengeräusche sind jedoch kaum zu vernehmen gewesen. In der Kabine gibt es natürlich auch ein Bad mit Dusche, Fön, und 220 V Steckdose. Hand- und Badetücher sind ebenfalls vorhanden. Die Sauberkeit war gut. An manchen Stellen konnte man bei genauerer Betrachtung erkennen, dass hier und da etwas hemdsärmlig repariert oder hinzugefügt worden war. Hat mich aber nicht weiter gestört, da ich mir bewußt war nach Ägypten zu reisen und nicht nach Deutschland.
Preis Leistung / Fazit Insgesamt wars ein super Urlaub. Das Standardprogramm mit Tal der Könige, Hatschepsut-Tempel, Memnon-Kolosse, Luxor-Tempel, Horus-Tempel, Assuan-Staudamm, Philae-Insel, Unvollendetem Obelisken, Kitchener Island (Botanischer Garten) und der Tempelanlage von Karnak ist für jeden der noch nicht dort war in jedem Fall zu empfehlen. 160 Euro finde ich auch nicht zu teuer, da ja zu den Eintrittspreisen auch immer noch die Anreise und die Reiseleitung enthalten ist. Weiterhin zu empfehlen ist Abu Simbel, auch wenn man bereits um 3 Uhr geweckt wird. Zusätzliche Kosten hierfür waren 85 Euro. Man bedenke hier, dass Abu Simbel 280 km südwestlich von Assuan entfernt liegt. Bedingt zu empfehlen ist der Besuch eines Nubier-Dorfes (22 Euro). Die Fahrt durch das Naturschutzreservat ist nur bedingt beeindruckend. Die besuchte Gastfamilie hat zwar ein kleines Nilkrodil als Haustier und der Tee ist lecker, aber das wars auch schon. Nett ist allenfalls der Besuch im Kindergarten, bei dem man die Zahlen und das Alphabet beigebracht bekommt. Bedingt zu empfehlen ist auch die angebotene Kutschfahrt in Luxor (15 Euro). Das Durchfahren des Armenviertels ist nicht jedermans Sache und sollte wohl überlegt sein. Immer genügend zu trinken dabei haben. Beim Busfahrer oder an Bord der kleinen Motorboote oder der Felucke kann man meist auch gekühlte Getränke erwerben. Die Tempel sind im Inneren zum Teil sehr stickig, selbst zu früher Morgenstunde, da ist man für jeden Tropfen Wasser dankbar. Am Besten immer einen Hut dabei haben. Die Sonne brennt in den Tempelanlagen nochmal so heftig. Sonnenstichgefahr. Sich im Vorfeld über Preise informieren. Die Gegenstände an Bord werden zu reellen Preisen angeboten: Z.B. Bildbände über bestimmte Sehenswürdigkeiten für ca. 10 Euro, kleinere Granitfiguren ebenfalls ca. 10 Euro, Tücher ca. 5 Euro. Vor Ort bei den Denkmälern beträgt der Einstiegsverhandlungspreis des Händlers zum Teil bis zum 10-fachen des tatsächlichen Wertes. Teilweise gibts aber auch Schnäppchenangebote z.B. 10 ganz einfache Armbänder mit lackiertem Gips-Skarabäus in einer Plastiktüte für 1 Euro. Bei den Basarmeilen am Ausgang verschiedener Tempel sollte man sich unter Kontrolle halten. Der Druck rechtzeitig zum Bus zu kommen und die Hitze haben sicher schon so manchem Händler einen exorbitanten Erlös für seine Waren eingebracht. Die meisten Waren, wie Tücher, Granitfiguren, Schnitzereien usw. gibt es an allen Stellen immer wieder. Man muß diese nicht beim erstbesten Händler kaufen.
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