Allgemein / Hotel
Nette, kleine Lodge (bisher erst 3 Zimmer, weitere aber offenbar geplant) in hügeliger Umgebung der Vumba Mountains. Gute Anfahrt auf Asphalt-Strasse ausser Grundstückzufahrt. Manager und Personal alles Zimbabwer. Eher einfache aber schmackhafte, einheimische Küche (nicht die üblichen "Stew and Chips"). Eher kleine Zimmer (aber man ist eh meist draussen), aber mit grossen, bequemen Betten. Freundlicher Manager mit vielen Infos.
Man kann an speziellen Begegnungsevents teilnehmen und zum Beispiel an einem örtlichen afrikanischen Gottesdienst teilnehmen.
Die Lodge ist eine Art Hilfsprojekt: der Gewinn wird für AIDS-Waisen verwendet.
Lage
Die Lodge liegt ziemlich abgelegen inmitten der Natur, daher wenig Konsummöglichkeiten. Weil eine Teerstrase fast bis zur Lodge führt, ist man aber schnell (25 Min) in Mutare, der drittgrössten Stadt von Zimbabwe. Einige Ausflugsmöglichkeiten in den Vumba-Mountains: Nationaler Botanischer Garten (ca. 10km), Bird-Walks (Vogelbeobachtungen (über 250 Arten angeblich), Wandern, Mountainbike.
Service
Lodge-Manager spricht Englisch, Französich und Norwegisch, nebst den lokalen afrikanischen Sprachen Shona und Ndebele. Er und das Personal sind (wie eigentlich fast alle Menschen in Zimbabwe!) sehr freundlich und hilfsbereit.
Gastronomie
Eher einfache, lokale Küche mit verschiedenartigen afrikanischen Speisen (was wir sehr geschätzt haben). Der Manager hat uns ab und zu gefragt, ob wir lieber dieses oder jenes Abendessen möchten!
Sport / Wellness
Interessantes Freizeitangebot für kulturell interessierte: Man kann z.B. mit einer Afrikanerin am offenen Feuer den typischen weissen Maisbrei mit Gemüse und Fleisch kochen gehen. Weitere solche Dinge werden angeboten.
Zimmer
Sehr saubere, ruhige Zimmer, teils mit eigenem Bad und "Dressing Room". Wir hatten die Familien-Suite, welche Platz bietet für 2 Erwachsene (bequemes Queen-Size-Bett) und in einem zweiten Raum angrnzenden Raum für 1 bis 2 Kinder. Im Elternzimmer hatte es einen Safe.
Preis Leistung / Fazit
Man kann in der Kwayedza-Lodge ohne weiteres einfach ein paar Tage ausspannen. Wir empfehlen aber, bei der Lodge-Leitung zum Beispiel einen Besuch eines einheimischen Gottesdienstes zu buchen (am Sonntag natürlich), oder ein anderes Begegnungsevent durchzuführen. Das war für uns viel interessanter als im Nationalpark in der Ferne ein Kudu zu sehen ;-)