Allgemein / Hotel
Von außen noch OK, innen schon etwas gewöhnungsbedürftig rustikal. Personal am Empfang am ersten Tag freundlich (Aushilfe) dann war die Rezeption kaum mehr besetzt.
Service
Unterredung um 20 Uhr hinsichtlich fehlendes Frühstücksgebäcks (um 9 Uhr morgens!!!) mit der Chefin gipfelt in einem Anruf ihres Mannes am Zimmer \\\\\\\"Wenn wir nicht sofort das Maul hielten, käme er vorbei und schmeiße uns persönlich raus\\\\\\\". Nach einem Besuch auf der Polizei unsererseits und Retournierung in dieses \\\\\\\"Hotel\\\\\\\" wurden wir des Zimmers verwiesen; man hatte offensichtlich Angst davor, wir könnten unsere Ankündigung, am nächsten Morgen die anderen Gäste hinsichtlich ihrer Zufriedenheit zu befragen, in die Tat umsetzen.
Ein derart schlechtes Haus ist mir auf vielen vielen Reisen nicht untergekommen. Liebe Leser - FINGER WEG!!
Gastronomie
Frühstück kurz, trockene Semmeln und fast ungenießbare \\\\\\\"Vollkorn\\\\\\\" Brötchen, drei Sorten billigster Wurst, der Kaffee wird neben den Gästen in ein Warmhaltegefäß geschüttet, man kann hindurchsehen. Bitte nach weiteren Semmeln um 9 Uhr morgens wird damit quittiert es würden keine mehr aufgebacken (!) werden.
Das Restaurant ist nur für Gäste zugänglich!
Zimmer
Zimmerreinigung mäßig, staubsaugen täglich? Fehlanzeige. Duschvorleger wird nur nach Bitte gewechselt, WC Brille locker. Lampen schief, mit unterschiedlichen Birnen bestückt, Sofa fleckig. Rustikale 70er Jahre Badezimmerfliesen. Bettwäsche wurde während der Woche nicht gewechselt, es wurde nur aufgebettet. Staubsaugen im Zimmer Fehlanzeige.
Preis Leistung / Fazit
Lange Rede, kurzer Sinn: Wir meldeten den Vorfall sofort der Polizei - der Herr Hotelleiter schien im Dorf (lt. Tourismusinfo) und auch bei der Polizei durchaus bekannt zu sein - und kamen dann retour ins Hotel. Dort wurden wir nach erneuter hitziger Diskussion des Hauses verwiesen. Nach Ansicht des Hoteliers hätten WIR am Telefon die Stimme erhoben (was nicht der Tatsache entsprach)… usw. Offensichtlich hatte Herr Bubalo dermaßen Angst davor, auch andere Gäste könnten unzufrieden mit dem “Service” sein, daß man das Risiko nicht eingehen wollte, uns nächtigen zu lassen und am Nächsten Morgen die anderen Gäste zu fragen.
Wir wurden in einem andern Hotel einquartiert (auf Kosten des Hauses Hansbäck (!)) und durften am nächsten Morgen wenigstens ein richtiges Frühstück genießen, so, wie sich das gehört. Eine nette Dame des Hotels Sperrer fragte die Gäste sogar, wie es ihnen ginge und ob sie Kaffee, Tee oder Kakao wollten. Am Tisch. Und es gab keine verfärbten Plastik-Schüttgefäße…
Liebe Leser, Finger weg vom Hansbäck. Was sich hier Hotel schimpft, muß sich niemand im Urlaub antun.