Allgemein / Hotel
Kaum zurückgekehrt in Managua wollte ich unbedingt noch für ein paar Tage mit La Costena nach Corn Island in die nicaraguanische Karibik fliegen ? was sich sowohl als faszinierende Robinson-Erfahrung als auch als kleines Abenteuer herausstellte. Das Ziel einiger Touristen aus Berlin, die ich im Flugzeug kennenlernte, hieß nämlich Little Corn Island, die weitaus einsamere der beiden Corn Islands (keine Straßen, keine Autos, nur eine kleine Ansammlung von Häusern (?The Town?), mehrere einfache Lodges, eine Bootsanlegestelle sowie viel dichter Wald), die man nur nach einer halsbrecherischen 40-minütigen Bootsfahrt erreicht. Mein ?Lonely Planet? war dabei äußerst hilfreich (z. B. ?Verpacken Sie Ihr Gepäck vor der Überfahrt in große Plastiksäcke. Diese erhalten Sie für etwa einen Dollar in der Pulperia gegenüber der Anlegestelle.? ? und schon hatte ich auch nach der Ankunft noch trockene Sachen ;-). Durch diesen Reiseführer erfuhr ich auch vom Casa Iguana an der gegenüberliegenden Inselseite (viele kleine bunte Casitas mit Blick zur Brandung, `ne prima Speisekarte, äußerst freundliches Personal, abends Lagerfeuer am Strand, wenige Touris aus aller Welt (Südafrika, Finnland, Irland, Deutschland), allerdings davon die meisten Gringos (wie die US-Amerikaner im Nica-Land genannt werden). Es gibt zwei Tauchstationen (in ?The Town?) ? ich habe beim Schnorcheln meine ersten Haie beobachten können ? aber kein Handy-Netz, Internet nur per Satellit (also teuer!), Strom abends per Generator und natürlich keine Massenmedien! In der letzten Nacht wurde die Brandung immer lauter, es begann, sehr stark zu regnen und zu stürmen ? na prima, da war die Vorfreude auf die Rückreise auf meiner Seite natürlich besonders groß! Die Fähre fuhr tatsächlich ? trotz haushoher Wellen, allerdings musste das kleine Flugzeug, eine Cessna, wieder zum Festland umkehren, so dass wir nicht von der größeren Insel wegkamen. Zum Glück hatte sich das Wetter am anderen Morgen etwas beruhigt?.
Lage
Das Hotel liegt direkt am Strand, inmitten eines tropischen Gartens.
Service
Das Personal ist superfreundlich und auch hilfsbereit. Das Gepäck wird von einem Hotelangestellten von der Bootsanlegestelle abgeholt.
Gastronomie
Es gibt ein typisch US-amerikanisches Frühstück (etwas fettig, leider ohne allzu große Auswahl), dafür ist das Diner sehr lecker.
Sport / Wellness
Ein Volleyballfeld habe ich auf dem Gelände gesehen, außerdem gibt es mehrere Möglichkeiten zum Schnorcheln und Tauschen.
Abends gab es ein Lagerfeuer am Strand - ein einmaliges Erlebnis!
Zimmer
Kleine bunte, recht einfache Hütten stehen direkt am Strand, aber alles ist akkurat sauber.
Preis Leistung / Fazit
Internet ist sehr teuer (via Satellit) und Handy-Empfang ist quasi nur auf der anderen Inselseite möglich - ein Paradies für alle Erholungssuchende!