Allgemein / Hotel
Das Hotel liegt umgeben von einem sehr schönen Golfplatz direkt am feinsandigen Strand von Hapuna Beach. Die Anlage ist großzügig gestaltet. Die Zimmer sind sehr geräumig, ruhig und in hellen ansprechenden Farben eingerichtet. Das Hotel gehört zur japanischen Prince Hotel Kette. Es gibt einen Shuttle zum Schwesterhotel Manea Kea. Der Zimmerservice wechselt zwei mal täglich die Handtücher. Die Klimaanlage ist sehr gut und ausgesprochen leise. Das Hotel eignet sich sehr gut zur Erholung. Der Pool ist sehr groß und tagsüber auch stark frequentiert. Abends liegen teilweise ein paar Jugendliche im Jacuzzi. Der überwiegende Teil der Gäste kommt aus Mainland USA. Es sind größtenteils Familien mit zwei bis vier Kindern. Man findet jedoch immer wieder ein ruhiges Plätzchen, wenn man keine Lust auf Kindergeschrei hat. Ohne einen Mietwagen ist man wie sonst auch in den USA auf die Hotelanlage beschränkt. Abends empfielt sich die rechtzeitige Reservierung in einem der Restaurants. Oder man geht in eine der nahegelegenen Anlagen wie z.B. das Waikoloa Shopping Center, in dem sich neben zahlreichen Geschäften auch ein paar Restaurants befinden.
Lage
Direkte Strandlage. Das Resort ist ohne Auto schlecht zu erreichen. Ein Mietwagen ist erforderlich, wenn man die schöne Umgebung der Insel erkunden will, da man sonst auf die Anlagen im Hotel beschränkt ist.
Service
Sehr freundliches und zuvorkommendes Personal. Obwohl der Roomservice zwei mal am Tag kam, ist er mir nie aufgefallen. Es gibt ein ausgezeichnetes reichhaltiges Frühstücksbuffet für etwa 20 Dollar pro Person. Verzichtet man auf Eier und Speck wirds etwas günstiger. Der Service war sehr nett, und auch wenn in aller Ruhe nach dem Frühstück die Zeitung lesen wollte, wurde man nicht gehetzt zu gehen. Abends im Grillrestaurant war es manchmal etwas hektisch, so dass die Kellner gestresst wirkten und der Service etwas nach lies. Es gibt ein Business Center um ins Internet zu gehen und wenn man mal nicht im Hotel frühstücken will, gibt es eine kleine Cafebar für Coffee to go.
Gastronomie
Gute, dem amerikanischen Gaumen angepasste Küche. Das japanische Restaurant ist wenig frequntiert. Die Küche ist für den europäischen Gaumen ggf. etwas gewöhnungsbedürftig. Es gab aber auch einen Themenabend mit leckerem Sushi.
Der Grill am Poll ist mediteran amerikanisch ausgelegt. Die Weinliste ist für amerikanische Verhältnisse gut. Reservierung ist in jedem Fall erforderlich. Man sitzt abends sehr nett auf der Terasse mit Blick aufs Meer. Der Service ist gelegentlich bei hohem Gästeaufkommen schwach.
Sport / Wellness
Im Hotel werden Ausflüge mit dem Helikopter zum Vulkan angeboten. Es gibt auch Segeltörns, Schnorchelausflüge und Tauchen. Alles selbstverständlich gegen Bezahlung, aber durchaus lohneswert.
Der Pool ist sehr groß, aber tagsüber mit vielen Kindern. Der Strand ist teilweise privat und teilweise öffentlich. Es gibt ausreichend Liegen am Pool und am Strand. Handtücher werden gestellt. Gegen Gebühr kann man eine eigene Pool Cabana mieten. Der Jacuzzi ist den ganzen Tag von Paaren bevölkert.
Zimmer
Die Zimmer sind hell, geschmackvoll und geräumig. Vom großen Balkon hat man, je nach Lage des Zimmers einen Blick auf das Meer oder den Garten. Neben einem Fernseher und einer Kaffeemaschine gibt es auch einen Kühlschrank, in dem man seine Getränke lagern kann. Das Bad ist großzügig mit zwei Waschbecken, Dusche und Badewanne. Die offenen Salontüren in der Toilette sind etwas gewöhnungsbedürftig. Die Klimaanlage ist hervorragend und besonders leise. Die Zimmer sind sehr sauber. Der Service ausgezeichnet
Preis Leistung / Fazit
Die Insel bietet insgesamt über 11 verschiedenen Vegitations- und Klimazonen. Daher ist ein Mietwagen unbedingt erforderlich. Vom Ausflug in den tropischen Regenwald über Steppen- und Graslandschaften, Strand- und badeurlaub, Tauchen und Helikiing auf dem Manea Kea ist alles möglich. In fünfzehn Minuten erreicht man z.B. Waimea, mit der größten Viehranch der USA, das an die schwäbische Alp erinnert. Oder man macht einen Ausflug nach Hilo, dem regenrechsten Ort der Welt. In Hapuna selbst regnet es sehr selten. Am Kona Airport erinnert alles an Lanzarote. Daher bei der Kleidung an alles denken.